Info Coronavirus: Maßnahmen und Einreisebestimmungen in Frankreich

Empfehlungen, Gesundheitsmaßnahmen, Reisen: Bitte beachten Sie die Empfehlungen der französischen Regierung.

Aktuelle Empfehlungen der Regierung und Informationen über die Maßnahmen in französischen Gebieten:
Besuchen Sie die Webseite der französischen Regierung (Externer Link)

Maßnahmen in Frankreich

Nach der Eindämmungsphase vom 17. März bis 10. Mai 2020 sind Maßnahmen in Kraft gereten, die für ganz Frankreich gelten, einschließlich der grünen Zonen (32 Departements). In den rosafarbenen und roten Zonen gelten zusätzliche Einschränkungen (siehe Karte).

Maskenpflicht

In Frankreich war das Tragen einer Maske bisher bereits in öffentlichen Verkehrsmitteln sowie in Cafés, Restaurants und Bars Pflicht.

Seit dem 20. Juli gilt die Maskenpflicht auch in geschlossenen öffentlichen Räumen (z.B. in Supermärkten, überdachten Märkten, Geschäften, Museen, Behörden, Banken, Kinos, Sporteinrichtungen, Kirchen, gemeinschaftlich genutzten Räumen von Hotels usw.) ab 11 Jahren, zusätzlich zu den üblichen Barrieregesten. Die ausführliche Liste dieser Orte finden Sie auf der Webseite des französischen Gesundheitsministeriums. (Externer Link)

Seit dem 10. August gilt in vielen Städten Frankreichs außerdem eine Maskenpflicht für bestimmte stark frequentierte Orte im Freien.

Seit dem 31. Juli ist die Maskenpflicht auf Orte ausgedehnt worden, die von den Präfekten der Departements je nach den lokalen Fallzahlen als relevant erachtet werden. Detaillierte Informationen sind bei den Präfekturen erhältlich. Verschiedene Karten mit aktualisierten Daten über die Virusverbreitung in Frankreich sind auf der Webseite der französischen Regierung einsehbar (Externer Link) .

Seit dem 28. August gilt in Paris sowie in den Départements Seine-Saint-Denis, Hauts-de-Seine und le Val-de-Marne eine Maskenpflicht im gesamten öffentlichen Raum. Nur Radfahrer und Jogger sind in Paris davon ausgenommen. In Marseille gilt eine generelle Maskenpflicht.

Bei Missachtung der Maskenpflicht kann eine Geldstrafe von 135€ fällig werden. Im Wiederholungsfall innerhalb von 14 Tagen werden 1.500 € fällig.

In öffentlichen Verkehrsmitteln herrscht Maskenpflicht (dies gilt auch für Taxis). Passagiere müssen darauf achten, einen möglichst großen Abstand zu anderen Passagieren und Reisegruppen einzuhalten. Weitere Informationen finden Sie auf den Webseiten der SNCF (Externer Link) und der RATP (Externer Link) .

Weitere Regelungen

• Ende der Verkehrsbeschränkungen: Bewegungsfreiheit in ganz Frankreich inkl. der Überseegebiete

Parks, Gärten, Seen, Strände und Gewässer sind wieder zugänglich

Cafés, Restaurants und Bars sind wieder geöffnet (mit maximal 10 Personen pro Tisch). Als Abstandsregel zwischen den Tischen muss mindestens ein Meter eingehalten werden. Es gilt eine Maskenpflicht für das Personal sowie für Kunden, die sich im Lokal bewegen. Der Verzehr von Getränken und Speisen an der Bar sowie im Stehen ist verboten. In orangefarbenen Zonen dürfen allerdings nur die Terrassen der Lokale öffnen.

Eröffnung aller touristischer Unterkünfte einschließlich Campingplätze, Feriendörfer, Ferienwohnungen und Gruppenunterkünfte (unter Einhaltung der neuen Schutz- und Hygieneauflagen). Für Hotels treten ebenfalls neue Hygienevorschriften in Kraft, um den Kunden sichere Empfangsbedingungen zu bieten.

Museen, Denkmäler und Sehenswürdigkeiten sind im ganzen Land wieder geöffnet. Es herrscht Maskenpflicht.

Freizeit- und Vergügnungsparks sowie Rennbahnen und Stadien dürfen das Publikum mit einer maximalen Besuchergrenze von 5.000 Personen wieder empfangen. Dasselbe gilt für Theater und Konzertsäle, mit strengen Abstandsregeln. Veranstaltungen von mehr als 1.500 Personen müssen angemeldet und genehmigt werden, damit die gesundheitlichen Vorschriften eingehalten werden.

• Auch Kinos, Kasinos, Spielhallen und Ferienlagen sind wieder offen und dürfen unter strikter Einhaltung der Gesundheitsvorschriften das breite Publikum aufnehmen.

• Die Ausübung von individuellen oder kollektiven Sportaktivitäten ist unter der Einhaltung der Vorbeugungs- und Sicherheitsmaßnahmen, die jeder Sport angepasst sind, erlaubt. Kampfsportarten bleiben vorerst verboten.

• Die Organisation von großen Festivals, Sportveranstaltungen und Versammlungen von mehr als 5.000 Personen ist bis 30. Oktober verboten. Bis zu diesem Datum sind Veranstaltungen von bis 5.000 Personen im Freien und in geschlossenen Räumen unter der Bedindung der Einhaltung der gesundheitlichen Vorschriften erlaubt.

• Schiffe können die Häfen auf Korsika wieder ohne eine Begrenzung der Zahl von Passagieren anlaufen, sofern die Hygieneregeln eingehalten werden (zur Anreise mit Corsica Ferries (Externer Link) ist dennoch möglich); Anlauf- und Ankerverbot in Häfen und in den Binnen- und Hoheitsgewässern der Übersee-Départements und -regionen (Guadeloupe, Martinique usw., La Réunion, Französisch-Polynesien sowie Saint-Barthélemy und St. Martin, St. Pierre und Miquelon sowie Wallis und Futuna) - es sei denn, der für das jeweilige Gebiet zuständige Staatsvertreter gewährt eine Ausnahme. Seit dem 11. Juli sind Flusskreuzfahrten erlaubt.

Flusskreuzfahrten sind wieder erlaubt. In Abstimmung mit den Ländern der Europäischen Union kann beschlossen werden, dass Schiffe, deren Kapazität bestimmte Grenzen nicht überschreitet, die Seekreuzfahrten zwischen europäischen Häfen wieder aufnehmen dürfen.

Stadien und Rennbahnen dürfen wieder öffnen, mit einer maximalen Besucherzahl von 5.000 Personen. Für diese Einrichtungen gilt wie bei den Theatern: Veranstaltungen mit mehr als 1.500 Personen müssen angemeldet werden, damit die notwendigen Sicherheitsvorkehrungen gewährleistet werden können.

• Die Grenze von 5.000 Personen für Großveranstaltungen, Stadien und Konzerthallen bleibt mindestens bis zum 30. Oktober in Kraft.

Diskotheken und Clubs bleiben bis auf Weiteres geschlossen.

Messen und Kongresse dürfen ab dem 1. November wieder stattfinden. Dies gilt ohne Kapazitätseinschränkung, jedoch unter Einhaltung der Hygiene- und Sicherheitsvorschriften. Dazu zählt die Maskenpflicht.

Ein FAQ zum Coronavirus Covid-19 finden Sie auf der Website der französischen Regierung (frz.): https://www.gouvernement.fr/info-coronavirus#questions (Externer Link)

Weitere Informationen, insbesondere bezüglich der von der französischen Regierung beschlossenen Wirtschaftsmaßnahmen, finden Sie hier (engl.): http://www.atout-france.fr/content/covid-19-1.

Zonen in Alarmbereitschaft

Die zusätzlichen Einschränkungen in den als "Alarm" deklarierten Gebieten sind in 3 Stufen eingeteilt Für diese Gebiete wurden am 23. September 2020 für einen Zeitraum von 15 Tagen zusätzliche Maßnahmen angekündigt. In den folgenden zwei Wochen wird die Situation jede Woche neu bewertet.

  • Alarmbereitschaft“: Gebiete, die auf der Karte rosa gekennzeichnet sind: 69 Abteilungen.
    . Verbot von Versammlungen mit mehr als 30 Personen im öffentlichen Raum ab dem 28. September 2020
    . Der Präfekt kann zusätzliche Maßnahmen ergreifen.

  • Verstärkte Alarmbereitschaft“: Gebiete, die auf der Karte in rot gekennzeichnet sind: Paris und benachbarte Departements, Lyon, Lille, Montpellier, Bordeaux, Grenoble, Rennes, Rouen, Saint-Etienne, Toulouse, Nizza.
    . Die zugelassene Personenanzahl auf Großveranstaltungen wird auf 1.000 Personen reduziert;
    . Verbot von Großveranstaltungen wie lokalen Festen oder Studentenparties;
    . Verbot von Versammlungen mit mehr als 10 Personen im öffentlichen Raum;
    . Bars müssen teilweise geschlossen bleiben. Der Zeitraum wird vom Präfekten festgelegt. Schließung aller Festhallen und Mehrzweckräume für Fest- und Vereinsveranstaltungen; Schließung der Hallenbäder sowie der Sport- und Turnhallen.

  • Höchste Alarmbereitschaft“: Gebiete, die auf der Karte in dunkelrot gekennzeichnet sind: Aix-Marseille und Guadeloupe.
    . Alle Bars und Restaurants müssen schließen
    . Schließung aller öffentlichen Einrichtungen, es sei denn, es gibt bereits ein strenges Sicherheits- und Hygienekonzept. Kulturelle Einrichtungen wie Theater, Kinos und Museen sind aufgrund der bestehenden Sicherheits- und Hygienemaßnahmen nicht betroffen.

Französische Regionen, die in Deutschland als Risikogebiet gelten

Das Auswärtige Amt in Deutschland warnt derzeit vor nicht notwendigen Reisen in die Regionen Provence-Alpes-Côte-d'Azur, Ile-de-France, Occitanie, Nouvelle-Aquitaine, Auvergne-Rhône-Alpes, Korsika, Hauts-de-France, Normandie, Bretagne, Centre-Val de Loire sowie in die Überseegebiete Französisch-Guyana, Saint-Martin, Guadeloupe und La Réunion.

• Für Reiserückkehrer aus Risikogebieten gilt in Deutschland weiterhin eine Quarantänepflicht. Die Quarantäne soll zukünftig erst durch einen Test am fünften Tag nach der Rückkehr beendet werden können. Diese Regelung gilt voraussichtlich ab dem 15. Oktober 2020.
• Der Corona-Test für Einreisende aus Risikogebieten ist in Deutschland weiterhin kostenlos, seit dem 15. September gilt dies jedoch nicht mehr für Einreisende aus Nicht-Risikogebieten.

Weitere wissenswerte Infos zur Ein- und Ausreise in die Risikogebiete finden Sie auf folgenden Webseiten:

Webseite der deutschen Botschaft in Frankreich (Externer Link)
Webseite der französischen Botschaft in Deutschland (Externer Link)
Liste der Risikogebiete (Robert Koch-Institut) (Externer Link)
Bundesregierung - Neue Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie für Reiserückkehrer (Externer Link)

Französische Regionen, die in Österreich als Risikogebiet gelten

Das Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten in Österreich warnt derzeit vor nicht notwendigen Reisen in die Regionen Paris Ile-de-France und Provence-Alpes-Côte d'Azur.

Personen, die aus diesen Regionen bzw. Gebieten nach Österreich einreisen, müssen einen negativen Test auf SARS-CoV2 vorlegen. Der Test darf zum Zeitpunkt der Einreise nicht mehr als 72 Stunden zurückliegen. Wenn ein solcher Nachweis nicht erbracht werden kann, müssen sich ReiserückkehrerInnen unverzüglich in Quarantäne begeben und innerhalb von 48 Stunden einen Test veranlassen. Wenn der Test negativ ist, darf die Quarantäne vorzeitig beendet werden.

Zur Webseite des Bundesministeriums für europäische und internationale Angelegenheiten (Externer Link)

Französische Regionen, die in der Schweiz als Risikogebiet gelten

Das Bundesamt für Gesundheit in der Schweiz warnt derzeit vor nicht notwendigen Reisen in die Regionen Provence-Alpes-Côte-d'Azur, Ile-de-France, Loiretal, Occitanie, Normandie, Nouvelle-Aquitaine, Korsika sowie in die Überseegebiete Französisch-Guyana, Französisch-Polynesien, Mayotte, Martinique, Saint-Martin, Guadeloupe und La Réunion und Saint-Barthélémy.

Seit dem 6. Juli 2020 müssen alle Personen, die aus einem Staat oder Gebiet mit hohem Infektionsrisiko in die Schweiz einreisen, während zehn Tagen in Quarantäne. Unter folgendem Link (Externer Link) finden Sie die Liste der aktuellen Risikogebiete.

Zur Webseite des Bundesamts für Gesundheit in der Schweiz (Externer Link)

Besucher/Touristen

Seit dem 15. Juni 2020 (22. Juni für Spanien) wurden alle Reisebeschränkungen an den europäischen Binnengrenzen (Land, Luft und See) aufgehoben, die zur Bekämpfung der Covid-19-Pandemie eingeführt wurden, aufgehoben.

Seit dem 15. Juni 2020 können somit Personen aus Ländern des europäischen Raums (Mitgliedstaaten der Europäischen Union sowie Andorra, Island, Liechtenstein, Monaco, Norwegen, San Marino, Schweiz und Vatikan) ohne Einschränkungen wieder einreisen.

Für Touristen aus dem Vereinigten Königreich gelten keine Einreisebeschränkungen mehr, jedoch müssen sich Reisende bei Ankunft in eine vierzehntägige Quarantäne begeben.

Seit dem 1. Juli öffnet Frankreich seine Außengrenzen des Schengen-Raums ebenfalls schrittweise, je nach Gesundheitssituation in den verschiedenen Drittländern.

Parallel dazu verstärkt Frankreich seit Samstag dem 25. Juli die Kontrollen an den Grenzen. Eine Liste von 16 Ländern, in denen das Virus sich stark verbreitet und für welche die Vorlage eines negativen PCR-Tests vor der Abreise und bei der Ankunft in Frankreich notwendig ist, wurde erstellt:

  • Diese Länder sind: Südafrika, Algerien, Bahrain, Brasilien, Vereinigte Arabische Emirate, USA, Indien, Israel, Kuweit, Madagaskar, Oman, Panama, Peru, Katar, Serbien, Turkei.

  • Reisende aus folgenden Ländern müssen 72 Stunden vor Abreise einen Covid 19-PCR-Test durchführen: Vereinigte Arabische Emirate, USA, Panama und Bahrain. Der negative Test muss vor dem Boarding eines Fluges nach Frankreich vorgewiesen werden, andernfalls wird das Boarding verwehrt.

  • Für die restlichen Länder aus der o.g. Liste ist ein Covid-19-PCR-Test bei der Ankunft gleich nach der Landung durchzuführen.

  • Die Einreise nach Frankreich aus Ländern, in denen das Virus sich stark verbreitet, ist ausschließlich in besonderen Ausnahmesituationen möglich, z.B. für französische Staatsbürger und Personen, die in Frankreich wohnen.

Für die Übersee-Regionen gilt Folgendes:

• Martinique, Guadeloupe, Saint-Barthélemy, Saint-Martin, La Réunion: Am 22. Juni wurden die Bewegungseinschränkungen aufgehoben. Es ist somit kein zwingender Grund mehr nötig, um sich auf den Inseln frei zu bewegen. Die zweiwöchige Quarantänepflicht wurde am 11. Juli abgeschafft. Seit diesem Datum ist die Durchführung eines Corona-Tests innerhalb von 72 Stunden vor Abflug in die oben genannten Überseegebiete gesetzlich vogeschrieben.

• Französisch-Polynesien: Alle Quarantänemaßnahmen wurden am 15. Juli 2020 aufgehoben. Die Grenzen von Französisch-Polynesien sind seit diesem Datum wieder für den internationalen Tourismus aus allen Ländern geöffnet. Alle Reisenden müssen bei dem 72 Stunden vor dem Flug durchgeführten COVID-19-Test ein negatives Ergebnis vorlegen und den Registrierungsbeleg auf der Plattform Etis.pf (Externer Link) vorlegen.

• Neukaledonien: Der internationale Flugverkehr nach Neukaledonien setzt mindestens bis März 2021 aus.

• Französisch-Guayana, Mayotte, Martinique und die Insel Réunion sind als rosa Zone und Guadeloupe als dunkelrote Zone auf der Karte der Zonen in Alarmbereitschaft klassifiziert (siehe oben).

Weitere Informationen finden Sie auf den Webseiten der Präfekturen oder lokalen Behörden.


Nützliche Links:
• Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des französischen Ministeriums für Europa und Auswärtige Angelegenheiten. (Externer Link)
• Informationen zur Grenzöffnung innerhalb Europas finden Sie außerdem auf der Webseite re-open.europa.eu (Externer Link)


Informationen im Falle einer Stornierung oder Verschiebung :

Welche Verhaltensweisen sind zu beachten, um die Ausbreitung des Coronavirus zu begrenzen?

Es gibt einige Verhaltensweisen, die sich leicht im Alltag umsetzen lassen und die dazu beitragen, die eigene Gesundheit und die der Mitmenschen zu erhalten:

  • Waschen Sie Ihre Hände sehr regelmäßig;
  • Husten oder Niesen in den Ellenbogen;
  • Verwenden Sie Einwegtücher und werfen Sie sie anschließend weg;
  • Begrüßung ohne Händeschütteln, Vermeidung von Umarmungen;
  • Tragen Sie bei Krankheit eine Maske.

Wichtige Hinweise finden Sie auch auf der Seite des französischen Ministeriums für Europa und auswärtige Angelegenheiten (Externer Link) .

Kontakt der deutschen Botschaft in Paris

E-Mail: info@paris.diplo.de oder ksa2-dep@pari.auswaertegis-amt.de

Tel.: 0033 1 53 83 45 00

Zur Webseite der Deutschen Botschaft in Paris (Externer Link)

Kontakt der österreichischen Botschaft in Paris

E-Mail: paris-ka@bmeia.gv.at

Tel.: 0033 1 40 63 30 63

Zur Webseite der österreichischen Botschaft in Paris (Externer Link)

Kontakt der schweizerischen Botschaft in Paris

E-Mail: paris.chancellerie@eda.admin.ch

Tel: 0033 1 49 55 67 00
Zur Webseite der schweizerischen Botschaft in Paris (Externer Link)

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