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9 Dinge, die Sie über das Schloss Chambord wissen sollten

Von Franz I. in Auftrag gegeben und von Leonardo da Vinci realisiert, ist das Schloss Chambord das größte und majestätischste der Schlösser der Loire. Abbild der französischen Renaissance und Symbol einer Herrschaft, die sich den Künsten und der Literatur verschrieben hatte.

Eine royale Unterkunft

Nach seiner siegreichen Schlacht von Marignan 1515 entschloss sich Franz I zum Bau des Schlosses Chambord. Es war nicht als Residenz gedacht, sondern als Ausdruck seiner Macht. Insgesamt lebte er dort nicht mehr als 50 Tage! Seit 1981 gehört das Schloss zum UNESCO-Weltkulturerbe und hat im Laufe der Jahrhunderte zahlreiche Berühmtheiten beherbergt, die dort zu ausgelassenen Feiern oder Jagdausflügen zusammenkamen. Unter Ludwig XIV wurde das Schloss fertiggestellt.

Eine noch nie dagewesene Treppenkonstruktion

Die Doppelwendeltreppe ist in die Geschichtsbücher eingegangen. Höhepunkt einer Besichtigung und zentrale Achse des Schlosses ist zweifelsohne die Doppelwendetreppe, die auf Leonardo da Vinci zurückgeht. Auf die in zwei ineinander verschränkten Spiralen angelegte Wendeltreppe können zwei Personen gleichzeitig auf und abschreiten, ohne sich jedoch zu begegnen. Ein außergewöhnliches Vergnügen!

Über 400 Zimmer

426 Zimmer, 83 Treppen, 282 Kamine... das Schloss Chambord macht mit seiner beeinruckenden Architektur dem Schloss Versailles Konkurrenz! 60 Zimmer und eine Kunstsammlung mit 4500 Kunstobjekten können besichtigt werden.

Der Salamander - Symbol Franz I.

Der Salamander, das Symbol Franz I., ist im gesamten Schloss Chambord präsent.

Im Schloss Chambord ist der Salamander ein wiederkehrendes Motiv: Auf mehr als 300 Decken und Wänden ist es zu sehen. Franz I hatte den Salamander als Hoheitszeichen gewählt, da diese Amphibie angeblich Feuer zum Erlöschen bringen konnte.

Französische Gärten

Im Frühling 2017 wurden die Gärten des Schlosses neu angelegt. 600 Bäume, 800 Sträucher, 200 Rosenstöcke und 15 250 Pflanzen, die die insgesamt 18 874 m² große Rasenfläche säumten, wurden innerhalb weniger Monate neu gepflanzt. Und zwar so, wie es zu Zeiten Ludwig XIV. ausgesehen haben muss!

Ein Park so groß wie Paris

Der Schlosspark erstreckt sich auf mehr als 5 000 Hektar. Hätten Sie es gewusst? Der Schlosspark von Chambord ist so groß wie Paris (das Gebiet der 20 Arrondissements) und damit der größte in sich geschlossene Park Europas: 5440 Hektar umschlossen von 32 Kilometer Mauern! Er beherbergt eine außergewöhnliche Flora und Fauna und kann per Pferd, Fahrrad, Kutsche oder Geländewagen erkundet werden. An schönen Tagen können Sie auch zu Fuß in die zauberhafte Natur eintauchen.

Chambord in 3D

Man kann sich in einem Renaissance-Schloss befinden und gleichzeitig auf dem Stand der neuesten Technologie sein. So können Sie Chambord mit dem Histopad (verfügbar in 12 Sprachen) in "augmented reality" (erweiterter Realität) entdecken. Eine immersive und spektakuläre 3D-Erfahrung!

Leonardo da Vinci - ein Genie

Die Doppelwendeltreppe geht auf Leonardo da Vinci zurück. Offiziell hat das Schloss Chambord keinen Architekten, aber der Einfluss Leonardo da Vincis, den Franz I. als "Ersten Maler, Architekten und Ingenieur des Königs" an den Hof geholt hatte, kann man nicht leugnen: Burgfried, Belüftungsschächte, Abdichtungen und ein Latrinensystem mit doppeltem Graben zeugen von seinem Genie.

Im Schloss übernachten... zumindest fast

Seit dem 16. März 2018 ist das 4-Sterne-Hotel Relais de Chambord, nur 50 Meter vom Schloss entfernt, mit seinen 55 Zimmern und Suiten eröffnet. Nach dreijähriger Sanierung unter der Leitung des Stararchitekten Jean-Michel Wilmotte strahlt das ehemalige Hotel Saint-Michel in neuem Glanz.

Panoramaterrassen

Der Vierungsturm ist der höchste Turm des Schlosses. "Eine Frau mit vom Winde verwehten Haar", so hat der Dichter Chateaubriand das Schloss und seine Fülle an Türmchen, Dachgauben und Kaminen beschrieben. Von dem Vierungsturm aus hat man eine atemberaubende Aussicht auf Park und Gärten.

Autorin: Pascale FILLIÂTRE

Journalistin und Globetrotterin. Ich bin oft bis ans Ende der Welt gereist, um zu finden, was Frankreich anbietet...aber eingentlich ist es ganz in der Nähe.

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