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Ausstellung "Die Kunst der Pastellmalerei" von Degas bis Redon im Petit Palais in Paris

Berthe Morisot, Dans le parc

Von 15. September 2017 bis 8. April 2018 präsentiert das Petit Palais zum ersten Mal eine Ausstellung von 130 Pastellgemälden, die zur Gänze aus seinen Sammlungen stammen. Die Ausstellung eignet sich perfekt, um einen eher unbekannten Teil der Geschichte dieser Maltechnik näher kennenzulernen.

Die Ausstellung zeigt ein Spektrum der wichtigsten künstlerischen Strömungen der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, vom Impressionismus bis zum Symbolismus. Während einige Stücke aus dieser Zeit häufig reproduziert wurden, wurden diese fragilen Werke größtenteils noch nicht gezeigt. Für 6 Monate werden sie in diesem außergewöhnlichen Rahmen nun präsentiert, ehe sie wieder in den Archiven konserviert werden.

Die Entwicklung der Pastellmalerei

Die Ausstellung ist als Rundgang mit fünf Bereichen konzipiert und gliedert sich außerdem nach Chronologie und Thematik. Die verschiedenen künstlerischen Strömungen und ihre Vertreter werden vorgestellt und zeigen, dass die Pastellmalerei der modernen Malerei als Mittel zum Experimentieren diente.

Die Ausstellung beginnt im Jahr 1800 mit "La princesse Radziwill" von Elisabeth Vigée-Lebrun und reicht bis etwa 1930 mit "La Roseraie" von Ker-Xavier Roussel, der Hauptanteil der Werke stammt jedoch aus der Epoche zwischen 1860 und 1920. Die Besucher können so auch einige Juwele der Sammlung entdecken, wie etwa Werke der Impressionisten Berthe Morisot, Auguste Renoir, Paul Gauguin und Edgar Degas, aber auch die extravagantere Kunst von James Tissot, Jacques-Émile Blanche, Victor Prouvé oder Pierre Carrier-Belleuse betrachten. Den krönenden Abschluss bildet ein sehr schönes Ensemble von Werken des Symbolismus, von Künstlern wie Lucien Lévy-Dhurmer, Charles Léandre, Alphonse Osbert, Émile-René Ménard sowie einige bemerkenswerte Pastellgemälde von Odilon Redon.

Die Ausstellung bringt Besuchern außerdem die Technik der Pastellmalerei näher und zeigt die Schwierigkeiten bei der Konservierung dieser Werke auf Papier auf, da sie besonders sensibel auf Lichteinwirkung reagieren und ihm so nicht permanent ausgesetzt sein dürfen.

Aufbruchstimmung

Die Pastellmalerei wird oft mit dem 18. Jahrhundert in Verbindung gebracht, jener Epoche, in der sie ihr "goldenes Zeitalter" erlebte. Die Generationen, die den berühmten Porträtmalern Rosalba Carriere (1674-1757) und Maruice Quentin de la Tour (1704-1788) nachfolgten, wandten sich jedoch größtenteils von dieser Technik ab.

Im 19. Jahrhundert wird die Pastellmalerei zusehends zur eigenen Stilrichtung, künstlerische Vertreter der Romantik wie etwa Léon Riesener und Maler des Realismus schätzen sie sehr und setzen die Technik für verschiedenste Motive ein. Im letzten Viertel des 19. Jahrhunderts und Anfang des 20. Jahrhunderts erfährt die Pastellmalerei jedoch eine wahrhaftige Aufbruchstimmung, wovon der Großteil der Werke im Petit Palais zeugt.

Adresse

Petit Palais
Avenue Winston Churchill
75008 Paris

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