Zentralmassiv: viel Freiraum

  • Causse Comtal, typische Landschaft im Zentralmassiv

    Causse Comtal, typische Landschaft im Zentralmassiv

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  • See in der Nähe von Brameloup, auf der Hochebene von Aubrac

    See in der Nähe von Brameloup, auf der Hochebene von Aubrac

    © Atout France Patrice Thébault

  • Wanderer am Puy de Sancy

    Wanderer am Puy de Sancy

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  • Schutzhütte in der Hochebene von Larzac, Kalksteinplateau im südlichen Zentralmassiv

    Schutzhütte in der Hochebene von Larzac, Kalksteinplateau im südlichen Zentralmassiv

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  • Felsvorsprung in der Hochebene von Larzac, südliches Zentralmassiv

    Felsvorsprung in der Hochebene von Larzac, südliches Zentralmassiv

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Zentralmassiv: viel Freiraum fr

Eine Reise ins Zentralmassiv bedeutet, sich mitten ins grüne Herz Frankreichs zu begeben. Seen, Vulkane, Täler, Wälder, Teichlandschaften sowie eine üppige Fauna und Flora zählen zu den natürlich „Zutaten“ dieser wildromantischen Urlaubsregion. Ein Paradies für Wanderer und Radfahrer im Sommer, für Skifahrer und Schneeschuhwanderungen im Winter. Und natürlich auch ein tolles Gebiet für Rafting, Paragliding, Kanu und Kajak...

Achtzig Vulkankegel reihen sich in der Auvergne zwischen dem Gour de Tazenat im Norden und dem Puy de Montenard im Süden auf 60 Kilometern zu einem gewaltigen Bollwerk aneinander. Dessen höchster Punkt, der 1465 Meter hohe Puy de Dôme, gewährt ein faszinierendes Panorama über die erloschenen Kegel. Zuletzt waren diese Vulkane vor etwa 8500 Jahren aktiv – und doch sind sie heute noch beeindruckende natürliche Monumente. Auch ohne das offizielle Label "Grand Site de France" wüsste man sofort: Hier herrscht die Natur!

Dabei ist der Puy de Dôme bei Weitem nicht die höchste Erhebung im Zentralmassiv. Diese liegen im Massiv der Monts Dore (der Puy de Sancy mit 1886 m) und im Cantal (der Plomb du Cantal mit 1858 m). Das Zentralmassiv wird in etwa von den Städten Limoges, Clermont-Ferrand, Lyon, Nîmes, Béziers, Toulouse, Cahors, Périgueux und Angoulême begrenzt. Es erstreckt sich über die Regionen Rhône-Alpes, Auvergne, Limousin, Aquitaine, Midi-Pyrénées und Languedoc-Roussillon - und damit auf mehr als ein Siebtel des französischen Staatsgebietes.  Ein guter Teil davon steht als Naturpark unter Schutz.
Wer tagsüber den gesamten natürlichen und kulturellen Reichtum der Region, vom Schloss bis zur Steinmetzwerkstatt, von der Heilquelle bis zum Aufstieg auf den Puy de Dôme, von der romanischen Kathedrale bis zum Freizeitpark Vulcania genossen hat, der braucht vor allem eines: ein gutes Abendessen.

Hier im Zentralmassiv findet man eine Küche vor, deren Ruf weit über die Grenzen Frankreichs hinausreicht. Etliche Produkte tragen das AOC-Label, wie die Käsesorten Bleu d'Auvergne, Fourme d'Ambert, Saint-Nectaire, Cantal und die Rinderrasse der Salers. Die lokalen Erzeugnisse verwandeln sich nicht nur in den dreißig Restaurants mit Michelin-Sternen in exquisite Gerichte, wie Salzwürste mit Linsen aus Le Puy, farcierter Kohl, Auvergne-Eintopf oder die kraftvolle Truffade (Kartoffel-Käse-Auflauf). Ideale Beleiter sind die Weine, die am Fuß des Gebirges gedeihen: ein Saint-Pourçain, ein Côtes d'Auvergne oder die Rosé-Sorten von Chanturgue.

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