Weinregion Languedoc

  • © Atout France - PHOVOIR

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Weinregion Languedoc 30000 Nimes fr

Das größte Weinanbautgebiet der Welt

Mit unglaublichen 240.000 ha Anbaufläche bringt die Region Languedoc nicht weniger als 18 Appellationen hervor. Dabei könnten die einzelnen Weine unterschiedlicher nicht sein. Nur eines haben alle schon seit der Antike gemein: die Nähe zum Mittelmeer! Ihm verdanken die Weißweine der Region eine milde Sanftheit aufgrund des gemäßigten Winters - und die Rotweine entfalten ihre ganze Kraft dank der heißen, trockenen Sommer. Die Aromen der mediterranen Vegetation und die salzige Meeresluft steuern das Ihrige bei. Von Nîmes bis zu den Grenzen der Aude, von Montpellier bis Carcassonne hält das „Pays d’Oc“ unendlich viele Überraschungen bereit:

  • Im Herzen des AOC Cabardès macht man sich auf den Weg zur Küche des Château de Pennautier. Dort liegt für eine Weinverkostung alles bereit. Nur 5 km entfernt liegen mit Carcassonne und dem Canal du Midi gleich zwei Sehenswürdigkeiten, die Teil des UNESCO-Weltkulturerbes sind.
  • Im Land des Muskatweins kostet man die süßen Tropfen direkt am Meer in den riesigen Kellern der Kooperative von Frontignan.
  • Die „Themen-Säulen“ der Kooperative Vinipolis in Florensac erlauben, auf informative und zugleich amüsante Weise den persönlichen „Ideal-Wein“ zu entdecken.
  • In den idyllischen kleinen Dörfern rund um Limoux erzählen die Winzer nicht ohne Stolz, dass hier der allererste Schaumwein der Welt entstand!

Der „Vin des Sables“ in Aigues-Mortes

Teiche, die weiten Ebenen der Camargue, Lagunen und Pinienhaine bilden den traumhaften Rahmen für die Weinreben, aus denen der Vin des Sables de Camargue entsteht. 146 Winzer widmen sich mit Hingabe ihren Weinbergen, die vom Cap d’Agde über Aigues-Mortes bis nach Saintes-Maries-de-la Mer reichen. Wer die Lage Jarras-Listel besucht, befindet sich auf der mit 1.100 Hektar größten Domäne Europas.

Sehenswertes in der Nähe

Nîmes – Stadt der Kunst und Geschichte

Das uralte Nîmes, das Tor zur Weinregion des Languedoc, begeistert seine Besucher mit einer großen Vielfalt an herausragenden Bauwerken, wie z.B. dem Maison Carré, das zu Beginn unserer Zeitrechnung entstand. Direkt gegenüber befindet sich das Carré d’Art, dessen moderne Bauweise einen schönen Kontrast bildet. Dazu kommen die Arenen und die wunderschönen Innenhöfe der Stadtvillen. Die Restaurierung des Ilot Littré, im Mittelalter das Färberviertel, gilt als großer Erfolg. Schmiedeeisen, bunte Fassaden, Patios und Terrassen versprühen mediterranen Charme.

Veranstaltungen rund um den Wein

  • jeden Donnerstagabend im Sommer: Straßen und Plätze der Altstadt von Nîmes bilden den Schauplatz für die Jeudis de Nîmes. Man flaniert über abendliche Märkte, genießt Konzerte und begibt sich auf einem der schönsten Plätze zum JeuDiVin, um Weine der Region begleitet von den fachkundigen Kommentaren ihrer Erzeuger zu probieren.
  • Ein Sonntag im Frühling: Die Costières de Nîmes veranstalten mit den Vignes Toquées einen kulinarischen Spaziergang in sechs Etappen. Jeweils nach rund einem Kilometer serviert ein bekannter Küchenchef einen Gang des „Wandermenüs“. Dazu reicht jeweils ein anderer Winzer seinen Wein.
  • Letztes Wochenende im November: Die Winzer aus dem Großraum von Montpellier veranstalten ihr Fête des Vignes. Auf dem Programm: Vorträge, Konzerte, Workshops und Blindverkostungen. Am Sonntag öffnen die Kellereien ihre Türen für Weinliebhaber aus aller Welt.

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