Martinique

  • © Atout France - P. Thébault

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Martinique Fort-de-France mq

Martinique gehört zum Bogen der Kleinen Antillen, einer Vulkankette, die das Karibische Meer vom Atlantik abgrenzt. Die Hauptstadt von Martinique, Fort-de-France, gilt auch als wichtigste Stadt der Insel. Über den Flughafen Le Lamentin nahe der Hauptstadt ist die Insel von Europa aus in 8 bis 9 Stunden erreichbar.

Vielfältige Landschaft

Im Norden bestimmen Tropenwälder und schwarze Sandstrände das Landschaftsbild. Die Hänge des 1.397 m hohen, erloschenen Vulkans Mont Pelée (Kahler Berg), des höchsten Berges von Martinique, stürzen zahlreiche Flüssen hinab.
Der Süden mit seinen goldgelben Sandstrände wie Les Anses d'Arlets, La Grande Anse des Salines oder Cap Chevalier bildet einen perfekten Kontrast zum Norden. Kleine, ruhige Buchten wie L'Anse Noire und L'Anse Dufour  laden mit ihrer verstreuten kleinen Inseln zum Baden und Verweilen ein, eignen sich aber auch hervorragend für Wassersportaktivitäten.

Insel der Blumen

Es kommt nicht von ungefähr, dass Martinique den Beinamen "Insel der Blumen" ("madinina" in der Sprache der Karaiben) trägt. Helikonien, purpurfarbener Ingwer, Flamingoblumen, Bougainvillea, Blumenrohr, Alpinia oder Papageienschnabel - eine Vielzahl von Blumenarten gedeihen hier Dank des milden Klimas auf der Insel, das einem beinahe ganzjährigen Sommer entspricht.
Den außergewöhnlichen Reichtum und Vielfalt der heimischen Tier- und Pflanzenwelt kann man vor allem im "Jardin botanique" von Balata, in Les Ombrages, im "Jardin de la Pelée", in der "Plantation Macintosh" und in der "Habitation Céron" entdecken und näher kennen lernen.

Kultur und Tradition

In den verschiedenen Museen können Sie viel Wissenswertes über die Geschichte von Martinique erfahren. Zu einem Besuch auf Martinique gehört auch die Besichtigung der zahlreichen Parks, Gärten und Plantagen.
Wer das Leben auf Martinique abseits vom reinen Alltag kennen lernen will, sollte sich in eines jener Dörfer mit „Pitt” (Kampfarena) begeben, wo Sie Hahnen- und Mangusten-Kämpfen zusehen können. Das einleitende Zeremoniell ist von schillernder Folklore.
Später, nach Einbruch der Dunkelheit, genießen Sie zu den Klängen von Biguine, Mazurka oder Zouk einen alten Rum aus Martinique. DER perfekte Begleiter zu Ziegen-Colombo, gefüllten Krabben, Accras und all den anderen wundervollen Gerichten der kreolischen Küche.

Aktivitäten auf Martinique

Ein Aufstieg zum Mont Pélée ist ein unvergessliches Erlebnis. Auf markierten Wanderwegen kann man auch die Schluchten der Steilküste von Martinique erklimmen, den Pfad der Jesuiten beschreiten und auf dem Waldwanderweg Grand Rivière/Prêcheur geht es mitten durch den Urwald.
Ihre wahre Natur zeigt die Insel Martinique, wenn Sie die ausgetretenen Pfade verlassen, dem Lauf der Flüsse per Canyoning oder im Kanu folgen oder den dichten Wald mit dem Mountainbike erkunden.
Für Wassersportfans bietet Martinique eine fantastische Kulisse und ideale Bedingungen. Die Buchten von Le Robert und Le François sind vor allem bei Windsurfern und Kitesurfern sehr beliebt. Surfer wiederum sollten die Wellen an der Pointe du Diamant nicht verpassen!

Die wichtigsten touristischen Sehenswürdigkeiten

  • Wohnhaus Clément
  • „Badewanne“ der Joséphine
  • "La Pagerie" in Trois-Ilets
  • Spur der Jesuiten
  • Rocher du Diamant, ein geschütztes Naturmonument (Felsformation).
  • Naturpark La Caravelle mit seinen landschaftlichen, geologischen und historischen Highlights.
  • Der berühmte Montagne Pelée, mit seinen 1397 m der höchste Punkt der Insel und einer unglaublichen Artenvielfalt 
  • 7 „Distilleries fumantes“ und 3 „Habitations“ (11 Rum-Marken mit AOC Label).

Aktivitäten/Attraktionen

  • Baden in der Baie du François mit der „Baignoire de Joséphine“, einer Sandbank mitten im Meer.
  • Besuch des Château Dubuc im Herzen des Naturparks La Caravelle.
  • Canyoning in Fonds Saint-Denis, Grand-Rivière, Morne Rouge oder Ajoupa Bouillon.
  • Ein Spaziergang in der Anse Dufour und der Anse Noire. Beide Buchten liegen nebeneinander, doch eine besteht aus weißem, die andere aus schwarzem Sand.
  • Spaziergang auf den Hängebrücken im Jardin de Balata.
  • Ein Glas alter Rum zum Rhythmus einer Biguine, einer Mazurka oder eines Zouk.

Praktische Informationen

  • Hauptstadt: Fort-de-France.
  • Sprachen: Offiziell wird Französisch gesprochen, doch im Alltag herrscht Kreolisch vor.
  • Einreisebestimmungen: Für Bürger der Europäischen Union, des Europäischen Wirtschaftsraums, Andorras, Monacos und der Schweiz besteht keinerlei Visapflicht, der Personalausweis ist ausreichend.
  • Zeitunterschied mit Paris: - 5 Stunden im Winter, - 6 Stunden im Sommer.
  • Währung: Euro
  • Klima: tropisch-gemäßigt
  • Durchschnittstemperatur: 26°C
  • Anreise: Internationaler Flughafen Aimé Césaire in Fort-de-France .
  • Airlines: Air France, Air Caraïbes, Corsairfly, American Eagle, Air Canada, LIAT, Air Antilles Express, Airawak.
  • Beste Reisezeit: Hier herrscht ein ausgeglichenes Klima ohne Hitzeperioden. Die Durchschnittstemperatur von 26° C sorgt für ewigen Sommer. Ost- und Nordost-Passat bringen Erfrischung. Die Trockenzeit, die „Carème“, liegt zwischen November und Mitte Juni.

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