Glénan-Inseln in der Bretagne

  • Glénans-Inseln aus der Luft

    © Nicolas Job

    Glénans-Inseln aus der Luft

    © Nicolas Job

  • Die Glénan-Narzisse steht unter Naturschutz und darf nicht gepflückt werden.

    © Amandine Picard

    Die Glénan-Narzisse steht unter Naturschutz und darf nicht gepflückt werden.

    © Amandine Picard

  • Bei Ebbe verbindet eine Sandbank die Inseln Saint-Nicolas und Bananec

    © Emmanuel Berthier

    Bei Ebbe verbindet eine Sandbank die Inseln Saint-Nicolas und Bananec

    © Emmanuel Berthier

  • Strand auf den Glénans-Inseln

    © Xavier Dubois

    Strand auf den Glénans-Inseln

    © Xavier Dubois

  • Haus auf den Glénans-Inseln

    © Amandine Picard

    Haus auf den Glénans-Inseln

    © Amandine Picard

Glénan-Inseln in der Bretagne Ile de St Nicolas fr

Die Glénan-Inseln – ein Paradies mitten im Atlantik

Der Archipel der Glénan-Inseln liegt 30 Kilometer vor der Küste von Concarneau. Ob es sieben, neun, zwölf, 17 oder gar noch mehr Glénan-Inseln sind, vermag niemand festzulegen. Die schmalen, weißen Sandinseln im azurblauen Ozean vor der Südküste der Bretagne erscheinen fast surreal aufgehängt zwischen Himmel und Meer. Mit Ebbe und Flut ändern sie ihr Antlitz ständig. Sicher ist: Es gibt sieben große Hauptinseln, die aber jeweils auch nur wenige hundert Meter lang sind:

  • Saint-Nicolas mit der Fähranlegestelle, zwei Restaurants, einer Segel- und einer Tauchschule sowie wenigen Häusern,
  • Cigogne mit der gleichnamigen Festung,
  • Penfret mit dem Leuchtturm des Archipels,
  • Le Loc’h, 
  • Bananec
  • Guiriden

Bei Ebbe sind die Inseln teils über schmale Sandbänke miteinander verbunden.

Flora und Fauna

Weltweit blüht die gelbe Glénan-Narzisse nur hier auf Saint-Nicolas. Von April bis Juni steht sie in voller Blüte. Ein bretonischer Apotheker aus Quimper entdeckte die Glénan-Narzisse im Jahr 1803. Seit sie in den 1950er Jahren vom Aussterben bedroht war, wächst die einmalige Blume in einem eigenen Naturreservat, wo ihr Bestand regelmäßig geprüft wird.

Neben der Glénan-Narzisse finden auch Seevögel und Fische hier einen idealen Lebensraum. Die Tauchschule des Archipels bietet Tauchgänge rund um die Inseln an. Mit etwas Glück entdecken Taucher auch den bis zu sieben Meter langen Riesenhai, der sich aber nur von Plankton ernährt. Als eine der weltweit anerkanntesten Segelschulen erfreut sich auch „Les Glénans“ großer Beliebtheit bei Seglern.

Da das Archipel unter Naturschutz steht, gibt es hier keine Hotels oder Campingplätze, auf Saint Nicolas gibt es lediglich die Gîte "Sextante"Tagesausflüge sind von April bis September täglich möglich. Boote fahren von den Küstenorten Bénodet, Concarneau, Loctudy und Fouesnant ca. eine Stunde bis Saint-Nicolas. Auf der Insel Saint Nicolas gibt es zwei Restaurants: La Boucane und Chez Gastric

Bootsverbindungen: 

  • Ab Bénodet (Alter Hafen, bei der Kirche): Anfang April bis Ende September 1-3 Mal täglich
  • Ab Loctudy (Fischerhafen): Anfang Juli bis Ende August dienstags bis samstags 2 Mal täglich
  • Ab Port de la Forêt (Yachthafen): Anfang Juli bis Ende August montags bis freitags 2 Mal täglich
  • Ab Beg-Meil / Fouesnant (Anlegesteg): im April 1 Mal jeden Donnerstag und im Juli/August montags bis freitags 2 Mal täglich
  • Ab Concarneau (Yachthafen): Anfang April bis Mitte September 2-3 Mal täglich

 

Die Überfahrten müssen mindestens 24 Stunden im Voraus reserviert werden. Reservierungen sind online über die Webseite der Fährgesellschaft möglich.

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