Champagnerhaus Taittinger

  • © Carmen Moya/ Reims Tourisme

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Champagnerhaus Taittinger 9, Place Saint-Nicaise 51100 Reims fr

Die Familie Taittinger befindet sich schon seit 1920 im Blickpunkt der französischen Politik und Wirtschaft. 

Aber es ist in der Wirtschaft, genauer gesagt im Weinbau, wo diese Familie verstärkt in Erscheinung getreten ist und das berühmte Maison de Champagne Taittinger gegründet hat.

Im Jahre 1932 bereits hat Pierre Taittinger, Präsident des Gemeinderats von Paris, das Champagnerhaus "Forest-Fourneaux" gekauft.

Von 1960 bis 2005 baute sein Sohn Claude die Firma weltweit aus und baute einen internationalen Ruf auf. 

Reben ohne Ende

«Les Saint-Rémy», «Le Plat des Coutures», «L'impériale», «Les Rouges Fosses», «Les Beaux Regards»… und noch viele andere renommierte Sorten hat das Maison de Champagne Taittinger über die Jahre zu seinem Repertoire hinzugefügt. 

Heute ist das 288 Hektar große Weingut auf 34 verschiedene Sorten aufgeteilt, unter denen sich auch jene von internationalem Ruf befinden. Das Weingut deckt ca. 50 % seines Traubenbedarfs selbst, der Rest wird von unabhängigen Winzern und einigen Kooperationen hinzugekauft.

Die Massenselektion

Entgegen des allgemeinen Trends wendet Taittinger bereits seit 50 Jahren die Massenselektion, für 90 % seines Weingutes, an. Dies bedeutet, dass für die Zucht und Veredelung neuer Reben nur die besten Reben des eigenen Weingutes ausgewählt und verwendet werden.

Während bei der normalen Selektion nur ca. 10 Planzen immer wieder geklont werden, sind es bei der Massenselektion hunderte verschiedener Weinreben.  

Diese Prozedur ist der erste Schritt zur Komplexität und Persönlichkeit der Taittinger Weine. 

18 Meter unter der Erde 

Das ganze Jahr über werden Führungen durch die Champagner-Keller angeboten, in denen es außer Champagner auch noch "Crayères" aus dem IV. Jahrhundert und die Überreste einer Abtei aus dem XIII. Jahrhundert zu finden sind. 

 

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