Camargue

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Camargue sainte-marie de la mer fr

Die Camargue – Idyllische Landschaft in Schwarz, Weiß und Rosarot

Wer auf der Suche nach dem perfekten Mix aus Entspannung und Abenteuer ist und obendrein Wert auf eine herrliche Naturkulisse legt, der ist in der Camargue bestens aufgehoben. Eine atemberaubende, eindrucksvolle Naturlandschaft wartet, mit ihren farbenfrohen Bewohnern wie schwarzen Stieren, weißen Pferden und rosaroten Flamingos.

Ein großer Teil der Camargue ist als Naturschutzgebiet anerkannt. Sümpfe, riesige Salzgärten, Reisfelder, ursprüngliches Weideland und weitläufige Sanddünen prägen das Landschaftsbild und schaffen so eine Bilderbuchlandschaft, die Naturfreunde, Aktivurlauber und Sonnenanbeter gleichermaßen in ihren Bann zieht. Geografisch gesehen liegt die Camargue in Südfrankreich zwischen dem Languedoc und der Provence und wird vom Rhône-Delta und dem Mittelmeer begrenzt. 

Die Monate April bis Juni und September bis November gelten als ideale Reisezeit für die Destination, da Sie außerhalb der Badesaison nicht nur weniger Urlauber, sondern auch weit weniger Gelsen in den Sumpfgebieten vorfinden werden. Die Sommermonate Juli und August mit Durchschnittstemperaturen von bis zu 30°C eignen sich hingegen hervorragend für entspannten Strandurlaub, zum Beispiel am Plage de l’Espiguette, Europas längstem Strand, der sehr zu empfehlen ist.

Arles - sehen, erleben und staunen

Als Ausgangspunkt für eine Entdeckungstour durch die mystische Camargue beginnt man am besten in der von römischen Einflüssen geprägten Stadt Arles, seit 1981 Weltkulturerbe der UNESCO. Im historischen Stadtzentrum zieht vor allem das monumentale Amphitheater Les Arènes alle Besucherblicke auf sich. Neben zahlreichen Schauspielaufführungen, Konzerten und Gladiatorenkämpfen kann man von den Rängen der Freilichtbühne auch die für Südfrankreich typischen Corridas (Stierkämpfe) oder die weniger blutigen Courses camarguaises (Stierrennen) miterleben. Eine Terminübersicht zu allen Courses camarguaises gibt es auf der Webseite des Verbands der Courses Camarguaises.

Highlight: Für nur 5€ am Tag kann man sich in den Tourismusbüros vor Ort einen MP3-Audioguide ausleihen oder die Audiodateien kostenfrei in französischer bzw. englischer Sprache herunterladen. Damit sind Sie bestens für eine akustische Entdeckungstour durch die Stadt gerüstet.

Im Herzen der Camargue

Die Camargue lässt sich entweder gemächlich mit dem Schiff, stilecht auf einem weißen Camargue-Pferd, entspannt zu Fuß oder schwungvoll mit dem Mountainbike erkunden. Der Raddampfer Tiki III fährt von Le Grau d’Orgon auf dem Petit Rhône bis zur Fähre Bac du sauvage (März-Oktober / 12€ / 1,5 h) und erschließt dem interessierten Besucher somit Gebiete, die über Land nicht zu erreichen wären. Unterwegs kann man erleben, wie ein Viehhüter eine Manade, eine Herde mit schwarzen Camargue-Stieren und weißen Camargue-Pferden, zur Wasserstelle treibt. Etwa 10 km von Arles entfernt auf der D570 in Richtung Saintes-Marie-de-la-Mer lohnt sich ein Zwischenstopp im Musée de la Camargue im Mas du Pont de Rousty.

Das beschauliche Arbeiterdorf Salin-de-Giraud am Ufer des Grand-Rhône ist vor allem wegen seiner Aussichtsplattform auf einem der Salzberge im Süden einen Besuch wert. Hier kann man das schillernde Farbenspiel in den von Meerwasser überfluteten Salzbecken mit ihren weißen Salzrändern beobachten.

Ob Sie nun im Parc ornithologique (Eintritt: 7,50€), dem großen Vogelpark unweit von Saintes-Maries-de-la-Mer, oder am Weiher von Fangassier hunderte von Flamingos auf der Suche nach Salinenkrebsen beobachten, einen erholsamen Spaziergang durch die Sumpflandschaft von Cougourlier wagen, eine atemberaubende Course camarguaise in den Straßen von Le Grau du Roi mitverfolgen oder aber ihren Gaumen im Hafenstädtchen Aigues-Mortes von Crème brulée mit Feigensirup oder dem typischen süßen Hefekuchen Fougasse d’Aigues-Mortes verwöhnen lassen – die Camargue bietet reichlich Urlaubsmöglichkeiten für alle!

Saintes-Maries-de-la-Mer – typisch Camargue

Einen Eindruck vom Lebensgefühl der Camargue und ihren Bewohnern bekommt man am besten im bezaubernden Fischerdorf Saintes-Maries-de-la-Mer. Saintes-Maries-de-la-Mer bietet vor allem kilometerlange flache Sandstrände, die nicht nur zum Baden und Segeln im kristallklaren Wasser des Mittelmeers einladen, sondern auch Reitsportfreunden unvergessliche Ausritte bei Sonnenuntergang ermöglichen. Einen herrlichen Panoramablick über das Meer, die Arena und die malerischen Bauten hat man vom Dach der Wallfahrtskirche Notre-Dame-de-la-Mer.

Montags und Freitags findet von 8.00 bis 13.00 Uhr auf dem Place des Gitans ein Wochenmarkt stat, wo man kulinarische Spezialitäten wie Stierwürste, Camargue-Reis, Kräuter der Provence und das aus den umliegenden Salinen gewonnene Fleur de sel erwerben kann.

Anreise

Die Camargue bereist man idealerweise mit eigenem Auto oder Wohnmobil, denn nur so profitiert man auch von den abgelegensten Winkeln dieser bezaubernden Landschaft. Alternativ bietet sich die Anreise mit dem Zug an: Nutzen Sie die neuen TGV-/ICE-Verbindungen nach Paris von München, Stuttgart oder Frankfurt aus. Anschließend planen Sie noch 4-5 h für die Fahrt von Paris nach Arles ein. In Arles angekommen, können Sie für Ihren weiteren Reiseverlauf einen Mietwagen vor Ort buchen.

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