Praktisches: Was Sie über französische Strände wissen sollten

  • Capbreton - Strand von Santocha

    Capbreton - Strand von Santocha

    © ATOUT FRANCE/Aquashot

  • Bitard - Strand von Erretegia

    Bitard - Strand von Erretegia

    © ATOUT FRANCE/Aquashot

Praktisches: Was Sie über französische Strände wissen sollten

Frankreich bietet Ihnen 5500 km Küste und ebensoviele Möglichkeiten für Erholung, Abenteuer und Spaß! Was aber bedeutet die orange Flagge? Darf Ihr Hund mit an den Strand kommen? Hier finden Sie Antworten auf Ihre Fragen.
Ihr Herz schwankt zwischen dem Mittelmeer, dem Atlantik und dem Ärmelkanal? Nichts dieser Küsten wird Ihnen verborgen bleiben: Sauberkeit, Sicherheit, Überwachung … In jedem Fall raten wir Ihnen, sich an das Fremdenverkehrsamt des jeweiligen Badeortes zu wenden. Dort erhalten Sie umfangreiches Informationsmaterial zu den Stränden vor Ort.

Flaggen und Signale: Farben, zwischen denen genau zu unterscheiden ist

Die 3 Masten in der Nähe der Überwachungsposten dienen Ihrer Information: der erste, der westliche Mast zeigt über eine rechteckige Flagge ablandigen Wind an. Der zweite, der mittlere Mast gibt über drei dreieckige Flaggen Aufschluss über Meeresverhältnisse: grün = ruhige See, also ist „Baden zugelassen und wird überwacht“; orange = ruhige See, aber starker Wind, daher „Baden gefährlich“; rot = unruhige See, daher „Baden streng verboten und nicht überwacht“. Der östliche Mast schließlich gibt Aufschluss über die Wasserqualität: blau = gute Qualität; gelb = schlechte Qualität.

Badebereich:  man kann nicht überall schwimmen

An allen überwachten Stränden gibt es Badebereiche. Der den Badenden vorbehaltene Bereich wird von 2 blauen Flaggen begrenzt. Über diese Bereiche hinaus liegt der den Bodyboardern vorbehaltene Bereich, der von grünen Flaggen mit rotem Kreis abgesteckt wird. Noch weiter draußen beginnt der Bereich der Surfer. Im Anschluss daran liegt zwischen 300 und 1850 m (eine Meile) Entfernung vom Ufer der Bereich der Bikeboarder.

Überwachungszeiten: um Hilfe bekommen zu können

Die Strände werden während der großen Ferien, im Juli und August überwacht. Einige, stark von Touristen frequentierte Strände können ab April bis Ende September überwacht werden. Für die Überwachung der Strände gelten unterschiedliche Zeiten: die jeweiligen Fremdenverkehrsämter erteilen entsprechend Auskunft. Im Allgemeinen wird zwischen 10 und 19 Uhr überwacht.

Sauberkeit: die „Blaue Flagge“ weht zu Ihrer Orientierung

Die Blaue Flagge ist ein europäisches Umweltgütezeichen zur Auszeichnung sauberer, umweltfreundlicher Strände. Es zeigt an, dass Sand und Wasser immer sauber sind.

Behindertengerechte Strände: Strände, die auch für Behinderte gut zugänglich sind

Mehr und mehr Gemeinden richten ihre Strände mit behindertengerechten Zugängen ein:  Behindertenparkplätze, Rollband, um leicht ins Wasser zu gelangen … Für Menschen mit Sehbehinderung gibt es ein akustisches Leitsystem. Diese Strände sind mit dem Logo „behindertengerechter Strand“ ausgezeichnet: die Anzahl der kleinen Rettungsringe gibt Aufschluss über die Güte der behindertengerechten Strandausstattung.

Station Kid: wo Kinder sich nie langweilen

Das Gütezeichen Station Kid (kindgerechter Badeort) garantiert, dass der Ort über besondere familienfreundliche Unterbringungen, kindgerechte Animation und sichere Ausstattung verfügt, damit auch die Kinder einen erholsamen Urlaub verbringen können.

Tiere am Strand: sie sind an immer mehr Stränden zugelassen

An den meisten Stränden besteht Tierverbot. Es gibt jedoch etliche Strände, an denen Tiere an der Leine zugelassen sind. Fragen Sie beim Fremdenverkehrsamt nach. Außerhalb der Hauptsaison bestehen jedoch keinerlei Verbote für Hunde am Strand.