Kulinarisches Gipfeltreffen in Midi-Pyrenäen

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Kulinarisches Gipfeltreffen in Midi-Pyrenäen Toulouse fr

Wenn von der Region Midi-Pyrénées die Rede ist, könnte man an Lourdes denken, den Cirque de Gavarnie vielleicht, an Toulouse natürlich… Könnte! Aber wir sind schließlich in Frankreich. Und da herrschen ganz andere Prioritäten. Sprich: eingelegtes Gänsefleisch, Entenbrust, das Fleisch der schwarzen Gascogne-Schweine, Trüffel, Safran, Gänsestopfleber…

Das alles und viel mehr findet man auf Bauernmärkten, in Dorfgaststätten, ja sogar in Schulkantinen. Ok, Trüffel dort vielleicht nicht. Aber auch und ganz besonders kümmert sich die Gilde sterngekrönter Küchenchefs um diese Ingredienzen, und begründet so den Ruf der Region als lukullisches Pilgerziel.

Genau zwei Dutzend dieser Genies mit Kochmütze zählt die Region. Junge Talente genauso wie gestandene Persönlichkeiten. Geeint in der täglichen Herausforderung, sich gastronomisch auf allerhöchstem Niveau zu bewegen. Egal ob ihre Etablissements nun in der Gascogne, im Quercy oder im Umland von Toulouse liegen.

Unbestrittener Star der Zunft in Midi-Pyrénées ist Michel Bras. Dessen Hotel-Restaurant in den Bergen des Aubrac zwischen Himmel und Erde genießt mit seinen drei Michelin-Sternen die höchsten Weihen der kulinarischen Fachwelt. Nur einen kleinen Stern dahinter kochen die drei Chefs Michel Sarran und Yannick Delpech (L'Amphytrion) in Toulouse sowie Bernard Bach in Pujaudran im Département Gers (Le Puits Saint Jacques).

Wobei Sie getrost davon ausgehen können, dass Sie bei den verbleibenden 20 Restaurants, die es bisher „nur“ zu einem Stern gebracht haben, ebenfalls eine überaus exquisite Küche erwartet. Und Sie nach dem abschließenden Armagnac feststellen werden, dass sich allein schon deshalb die Reise gelohnt hat! Trefflicher Beweis, dass Landkarten auch viel mit Speisekarten zu tun haben! Vor allem in Frankreich. Aber das sagten wir ja schon…


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