Einflüsse der islamischen Kultur in Frankreich

  • Einfahrt zum alten Hafen von Marseille bei Sonnenuntergang

    Einfahrt zum alten Hafen von Marseille bei Sonnenuntergang

    © ATOUT FRANCE/Franck Charel

  • Nizza - Strand

    Nizza - Strand

    © ATOUT FRANCE/Cédric Helsly

Einflüsse der islamischen Kultur in Frankreich

Mit über 5 Millionen Muslimen ist der Islam heute die zweitwichtigste Religion Frankreichs. Als jahrhundertealte Religion hat der Islam eine Kunst und ein kulturelles Erbe entwickelt.

Die Moschee von Narbonne (8. Jhdt.)

719, wurde die Stadt Narbonne zum Sitz einer Provinz des arabischen Kaiserreiches. Neben der Kathedrale « Sainte-Rustique » von Narbonne, wurde eine Moschee, mit dem Einverständnisses des Bischof, im Atrium der Kirche erbaut). Spuren der Niche der Moschee, der Innenhof und der Standort des Brunnens, die den Muslimen ermöglichte sich vor dem Gebet zu waschen, wurden von einem Abt hervorgehoben / ausgegraben. Die muslimische Herrschaft über Narbonne beendete sich 759, durch den Eigriff von Pippin dem Jüngeren, Sohn Karl Martels, der das Vordringen der Muslime im Jahre 732, bei der berühmten Schlacht von Poitiers, aufhiehlt.

Grabsteine in Montpellier (12. Jhdt.)

Bei der Einrichtung der Wasserleitungen  in Montpellier im 19. Jhdt., wurden Fragmente von mehreren muslimischen Grabsteinen entdeckt. 

Marseille

Während der archäologischen Ausgrabungen, die im Rahmen der Ausdehnung eines Gymnasiums in Marseille (rue des Martegales) stattfanden, wurde eine arabische Inschrift aus dem 12. Jhdt. entdeckt.
Marseille, die eine Gemeinde von 200 000 Muslimen zählt hofft, nach 7 Jahrzenten unvorshebarer Entwicklungen und Debatten, in 2 Jahren den Aufbau einer modernen und emblatischen Moschee fertig zu stellen. Die Baustelle wird im Viertel Saint-Louis beginnen und auch durch seine „architekturelle Bewegung“ zum  Ausdruck kommen.

Nizza

In Nizza, kann man im boulevard de Cimiez  bei der Hausnummer 46-48 ein ehemaliges Hotel im maurischen Styl bewundern, dass heute zu einem Wohngebäude umgewandelt wurde.
Seit 2000 zählt das ehemalige Hotel ist als „historisches Gebäude“ (monument historique) Denkmal geschützt, unter anderem für seine Frontseite und sein Dach, aber auch für das Vestibül, die große Halle mit dem Kamin und das Hauptstiegenhaus mit seinem Aufzug, sowie dem gesamten Park.