Die Natur in Aquitaine

  • Dune du Pyla

    Dune du Pyla

    © Atout France - Phovoir

  • Gironde

    Gironde

    © Atout France - Phovoir

  • Cabane

    Cabane

    © Atout France - Phovoir

  • Dordogne

    Dordogne

    © Atout France - Phovoir

Die Natur in Aquitaine Bordeaux fr

Die Landschaft

Die Region Aquitanien verfügt über kontrastreiche Landschaftsformen: von den Ebenen des Armagnac bis zur Spitze des Pays Basque, von den Dünen der Atlantikküste wie beispielsweise der Dune du Pyla bis zum Périgord. Ob in den ausgedehnten Pinienwäldern im Departement Landes, dem Becken von Arcachon oder der Gironde-Mündung, der Einfluss des Ozeans ist allgegenwärtig. Denn immerhin bildet der Atlantik an der gesamten 250 km langen Westseite die fast ausschließlich aus feinen Sandstränden bestehende Grenze von Aquitanien.

Immense Kiefernwälder erstrecken sich vom Médoc bis zum Baskenland. Der regionale Naturpark Landes de Gascogne stellt einen Großteil dieser Wälder unter Schutz. Im Norden des Departements Dordogne, im Périgord Vert, liegt der aquitanische Teil des regionalen Naturparks Périgord-Limousin. Und ganz im Südosten von Aquitanien, an der Grenze zur Region Midi-Pyrenäen und Spanien liegt der Nationalpark Pyrenäen. In den naturbelassenen Tälern, vor allem in den Tälern von Vèzère, kann man die prähistorischen Stätten von Eyzies (Cro-Magnon-Mensch) oder Lascaux (Höhlenmalereien) entdecken.

 

Wanderungen

Bei Wanderungen im Land der Bastiden des Périgord kann man sich sehr gut erholen und der Buchenwald von Iraty (Hêtres d'Iraty) ist maßgebend in Europa. Der Hochgebirgswanderweg Haute Route Pyrénéenne (HRP bzw. GR10) verläuft quer durch die Pyrenäen vom Atlantik bis zum Mittelmeer. Im Süden der Region Aquitanien treffen 3 wichtige Jakobswege in Ostaba/St. Jean Pied de Port zusammen und führen von dort als ein Weg weiter nach Spanien. Schöne Wanderwege führen auch durch die Schluchten der Soule vorbei an Sommerweiden, wo man noch auf so genannte Cayolars (Schäfereien in der Höhe) treffen kann.

 

Radtouren

Vorreiter bei den "Voies Vertes" genannten Radwegen ist die Strecke "Roger Lapébie" von Entre-deux-Mers im Südosten von Bordeaux bis Sauveterre-de-Guyenne, Sinnbild für die schönen Fahrradwege in Hülle und Fülle in Aquitanien. Zwischen Küste und Wald gibt es auf den alten Wegen der "Gemmeurs" (Waldarbeiter, die Pinienharz ernteten), die zu Radwegen umgestaltet wurden, viele Schätze zu entdecken. Hunderte von Kilometern führen so vom Médoc über Lacanau, Arcachon und Biscarosse bis ins Pays Basque.

 

Wasserwege und Strandaktivitäten

Der Canal du Midi wurde, um den Atlantik mit dem Mittelmeer zu verbinden, mit dem Seitenkanal der Garonne verbunden – heute auch Canal de Garonne genannt. Diesen kann man herrlich mit Hausbooten erkunden. Auch die Wasserwege der Dordogne laden zu Mini-Kreuzfahrten mit ehemaligen Lastkähnen oder Kanu-/Kajaktouren ein. Und der Kanal von Entre-deux-Mers, ein Seitenfluss der Garonne, zwischen Bordeaux und Agen, lädt ein, noch ein bisschen weiter zu schippern.

Hinter den Dünen des Atlantiks liegen zahlreiche Süßwasserbinnenseen, die vor allem für Familien mit kleineren Kindern Badevergnügen bieten, aber auch zahlreiche Wassersportler (Segeln, Windsurfen, u.v.m.) anziehen. Die Wellen des Atlantiks begeistern jedoch viele Surfer, für die die baskische Küste zu den besten Surfspots zählt.

 

Gastronomie und regionale Spezialitäten

An den Ufern der Garonne, in der Gegend um Saint-Emilion und im Médoc breiten sich die Weinberge des Bordelais aus. Aquitanien zählt aber auch weitere Weinanbaugebeite wie Monbazillac (im Süden des Perigord) oder Jurançon (Béarn). Für Genussmenschen sind auch die Produkte des Pays Basque (Piment d'Espelette AOP, Schinken aus Bayonne) und des Périgord (Nüsse und schwarze Trüffel) ein wahrer Gaumenschmaus.