Die Gastronomie der Bretagne

  • Jakobsmuscheln aus der Bretagne

    Jakobsmuscheln aus der Bretagne

    © Franck Hamel

  • Meeresfrüchte im Restaurant Diaphane

    Meeresfrüchte im Restaurant Diaphane

    © Restaurant Diaphane - ELL-PROD

  • Galettehäppchen

    Galettehäppchen

    © Jean Patrick Gratien

Die Gastronomie der Bretagne Belle Noé 22600 Hémonstoir fr

Die Bretonische Küche: Frisch und vielfältig

Die Bretagne präsentiert sich unglaublich vielseitig. Das trifft nicht nur auf ihre malerischen Landschaften, sondern auch auf ihre regionale Küche zu, in der Wurstspezialitäten und Meeresprodukte eine wichtige Rolle spielen.

 

Zwischen Land und Meer

Beobachten Sie die Fischer im Hafen von Erquy dabei, wenn sie ihre Säcke voller Jakobsmuscheln ausladen - und kosten Sie anschließend diese köstlichen Leckerbissen in einem der Hafenrestaurants... frischer geht's nicht! Wer Jakobsmuscheln nicht mag, dem empfehlen wir wärmstens die in Schmalz gebratenen Makrelen oder einen Teller mit gemischten Meeresfrüchten.

Aus dem Hafen von Cancale stammen die flachen Austern, die als die besten Austern in ganz Frankreich gelten. Ihnen verdankt die Stadt das Label „Site remarquable du goût“ (Herausragender Ort des Geschmacks).

Abseits des Meeres haben die Bretonen auch eine große Vielfalt an Wurst- und Fleischspezialitäten zu bieten: Geräucherter Rohschinken, Henaff-Pastete oder Wurst von Guémené. Jedes Jahr im August findet in Guémené-sur-Scorff, im Herzen des Pays du Roi Morvan, ein eigenes Fest zu Ehren der Andouilles de Guémené statt.

 

Süßigkeiten aus der Bretagne

In Gourin im Morbihan messen sich die Crêpe-Bäckerinnen darin, wer den größten Crêpe schafft - dabei ist viel Geschicklichkeit gefragt. Weitere süße Köstlichkeiten aus der Bretagne: der „Far breton“, ein süßer Fladen mit Backpflaumen, der Blätterteigkuchen von Pont-Aven oder der „Kouign-Amann“ (der Butterkuchen von Douarnenez).

 

Typisch bretonische Getränke

Neben dem Cidre aus der Normandie ist derjenige aus der Bretagne der einzige, der eine „Indication Géographique Protégée (IGP)“, also eine geschützte Herkunftsbezeichnung, vorweisen kann. Probieren Sie den Royal Guillevic aus, den einzigen Cidre, der ein rotes Label hat, aber auch die bretonischen Biere und den „Chouchen“, einen Likör, bei dessen Herstellung Honig in Wasser oder Wein gärt.

 

Empfehlenswerte Adressen

  • La Trinitaine: Von dieser Biscuiterie-Kette gibt es an der Atlantikküste rund 40 Filialen
  • Konservenfabrik La Belle-Iloise in Quiberon: Lernen Sie die verschiedenen Phasen der Fischkonserven- und Fischsuppenherstellung kennen