Ruefa: Loireschlösser

  • © Shutterstock / Dvoretskiy Igor Vladimirovich

  • © Ruefa

Ruefa: Loireschlösser Tours fr

1. Tag: Wien – Tours ()
Linienflug von Wien nach Paris. Weiterfahrt nach Tours (250 km). Sieben Übernachtungen im zentral gelegenen Hotel L‘ Artist (3*).

2. Tag: Chambord & Blois (F)
„Ein Inbegriff dessen, was menschliche Kunst hervorzubringen vermag“, urteilte Kaiser Karl V. über das Renaissancejuwel Chambord* (UNESCO-Weltkulturerbe), das wir heute Vormittag besuchen werden. Anschließend Fahrt nach Blois* und Spaziergang in der hübschen Altstadt, die auch heute noch von dem prächtigen Schloss und der Kathedrale überragt wird. Auf dem Weg von der Altstadt zum Schloss passieren wir das Maison de la Magie. Es ist ein dem Magier Robert Houdin gewidmetes Museum, das eine Einführung in die Geschichte der Zauberei bietet. Als eine der Hauptattraktionen des Museums streckt ein furchterregender Drache seine computergesteuerten sechs Köpfe zu den Fenstern des Hauses hinaus. Am Schloss von Blois* können wir alle Entwicklungen der französischen Architektur an den verschiedenen Gebäuden ablesen. Besonders eindrucksvoll ist die „Salle des Etats“ im ältesten Gebäudeteil des Schlosses.

3. Tag: Abtei Fontevraud & Azay-le-Rideau (F)
Heute Vormittag besichtigen wir die großartige, 1099 von dem Prediger Robert d’ Arbrissel gegründete, Abtei Fontevraud*.
Die Abteikirche gehört zu den schönsten romanischen Sakralbauten des Anjou. Am Nachmittag besuchen wir Azay-le-Rideau*, das viele Besucher für das schönste Loire-Schloss, ja für seinen Inbegriff überhaupt halten. Das elegante, auf einer kleinen Insel erbaute Renaissanceschloss hat Honoré de Balzac in seinem Roman „Die Lilie im Tal“ vortrefflich als „Diamanten, eingefasst in den Indre und auf einen blumenumrankten Pfahlrost gesteckt“ beschrieben. Im Inneren bewundern wir die nach innen verlegte, geradläufige Treppe (mit Salamander und Hermelin, den Emblemen von Franz I. und seiner Frau Claude de France), die Küche mit Rippengewölben und den von Auguste Rodin gefertigten Kamin.

4. Tag: Tours (F)
Besichtigung von Tours, Hauptstadt der Region Touraine, des viel gepriesenen Garten Frankreichs. In der Renaissance wurden in der Stadt prächtige Paläste erbaut. Tours erlebte einen wirtschaftlichen Aufschwung, nicht zuletzt durch die Förderung der Seidenwarenherstellung seit König Franz I. Als sich später der Hof nach Paris bzw. Versailles zurückzog, wurde die Bedeutung der Stadt geringer. Auf unserem Rundgang durch die pittoreske Altstadt besuchen wir die Kathedrale Saint-Gatien mit ihrem schönen Kreuzgang und dem Marmorgrab der Kinder Karls VIII. und Anne de Bretagnes. In der  Basilika Saint-Martin sehen wir das Grab des heiligen Martin mehr als ein Jahrtausend lang eine der wichtigsten christlichen Pilgerstätten. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung.

5. Tag: Amboise & Chenonceau (F)
Nach dem Frühstück Transfer zum Königsschloss von Amboise*, in dem Leonardo da Vinci auf Einladung König Franz I. seine letzten Lebensjahre verbrachte. Anschließend Fahrt nach Chenonceau*. Heinrich II. schenkte das Gebäude seiner Mätresse Diana von Poitiers. Nach dem Tod des Königs verjagte Heinrichs Gemahlin Katharina von Medici die Rivalin und wohnte fortan selbst in dem Schloss. Chenonceau ist ein Schloss wie aus dem Märchenbuch: Am Ende einer breiten Allee gelegen, auf den sanften Fluten des Flusses Cher gebaut, von Wald und schönen Parks umgeben, streckt es seine Türmchen und seine verzierten Schornsteine in die Luft. Im Inneren sind vor allem die Gemächer der Katharina von Medici (Grünes Kabinett und Bibliothek) und das Zimmer der Diana von Poitiers interessant.

6. Tag: Chinon & Anger (F)
Wir unternehmen einen ausführlichen Stadtrundgang und spazieren über die Rue Voltaire mit Häusern aus dem 15. und 16. Jahrhundert. Nach der Mittagspause Weiterfahrt nach Angers. Im vieltürmigen Schloss von Angers beeindruckt vor allem der großartige Wandbehang* der „Apokalypse“: Er ist der größte Wandteppich, der jemals in Europa gewebt wurde.

7. Tag: Tours – Orléans – Paris – Wien (F)
Fahrt nach Orléans. „Paris ist Frankreichs Kopf, Orléans Frankreichs Herz“ – eine Redensart, wie sie nicht besser den Rang dieser Stadt in der Geschichte Frankreichs ausdrücken könnte. Städtebauliche Schwerpunkte sind die Place du Martois und die Kathedrale, die wir ausführlich besichtigen werden. Es gibt wenige Kathedralen in Frankreich, die so sehr als Denkmal nationaler Geschichte geachtet sind wie die Cathédrale Sainte-Croix, deren Ursprung ins 4. Jahrhundert reicht. Bedeutendstes Ereignis in ihrer Geschichte war die Heiligsprechung von Jeanne d’Arc 1920. Transfer zum Flughafen Charles de Gaulle in Paris und Rückflug nach Wien.


Teilnehmerzahl:
20 bis max. 26 Personen

Dauer

28.03. - 03.04.
09.05. - 15.05.
23.05. - 29.05.
13.06. - 19.06.
05.09. - 11.09.

Weitere Informationen

Preise

  • Ab : 1230 €

Im Preis enthalten

-) Linienflüge Wien – Paris – Wien (Austrian Airlines)
-) Flughafen- und Sicherheitsgebühren (dzt. € 162,-)
-) Transfers/Ausflüge im bequemen Reisebus
-) 6 Übernachtungen im Hotel The Artist***
-) Frühstück
-) Besichtigungsprogramm laut Reiseverlauf
-) Eintritte laut Programm (ca. € 112,-, mit * gekennzeichnet)
-) Informationsmaterial
-) Reiseliteratur
-) Qualifizierte Studienreiseleitung: DI Wolfgang Dirnbacher, MMag. Christian Frauenberger (Änderungen vorbehalten!)

Kontakt & Reservierung

Sehenswert