Sehenswertes im Aveyron

Published on 24 Februar 2014
  • Conques: Abtei St. Foy (11. - 12. Jahrhundert), auf dem Jakobsweg gelegen

    Conques: Abtei St. Foy (11. - 12. Jahrhundert), auf dem Jakobsweg gelegen

    © Atout France/Patrice Thébault

  • Viaduc de Millau, die 343 m hohe Autobahnbrücke über den Tarn

    Viaduc de Millau, die 343 m hohe Autobahnbrücke über den Tarn

    © Atout France/R-Cast

  • Der Viaduc de Millau ist mit 343m höher als der Eiffelturm

    Der Viaduc de Millau ist mit 343m höher als der Eiffelturm

    © Atout France/Patrice Thébault

  • Conques: mittelalterliche Abtei und Stadt entlang des Jakobsweges

    Conques: mittelalterliche Abtei und Stadt entlang des Jakobsweges

    © Atout France/Maurice Subervie

  • Käse "Bleu des Causses", eine lokale Käsesorte

    Käse "Bleu des Causses", eine lokale Käsesorte

    © Atout France/Patrice Thébault

Sehenswertes im Aveyron Rodez fr

Gigantisch! Majestätisch! Der Riese des Aveyron! Diese Bezeichnungen treffen auf die grandiose Brücke Viaduc de Millau zu, über die man dieses sehr authentische Departement in Midi-Pyrenäen bequem erreicht. Rodez, die Hauptstadt des Departments, besticht mit ihrer Kathedrale Notre-Dame und bietet ab Mai 2014 eine weitere Attraktion: das dem abstrakten Maler gewidmete Museum Pierre Soulages.

Eröffnung des "Musée Soulages" am 23. Mai 2014

Dem berühmtesten Sohn der Stadt Rodez wird ab 23. Mai 2014 ein Museum der zeitgenössischen Kunst gewidmet. Der 95-jährige, abstrakte Maler Pierre Soulages (1919) vermachte seiner Heimatstadt eine umfangreiche Sammlung, die auf mehr als 35 Millionen Euro geschätzt wird und über 500 Ausstellungsstücke umfasst: Kupferstiche und Siebdrucke, die Vorarbeiten zur Durchführung der Kirchenfenster der Abtei von Conques, Malereien auf Leinwand und Papier, außerdem Dokumente, Bücher, Fotografien, Filme und Korrespondenz... Das von den katalanischen Architekten Ramon Vilalta, Carme Pigem und Rafael Aranda entworfene Museum erstreckt sich über 4.600 m². Das Museum beherbergt auch das „Café Bras“, ein Restaurant von Michel und Sébastien Bras, die sich in ihrem Gourmetlokal in Laguiole drei Michelin-Sterne erkochten. Derzeit werden Werke des Künstlers in mehr als 150 Museen in über 25 Ländern gezeigt. Die Schenkung des Malers an seine Heimatstadt ist die größte zu Lebzeiten eines Künstlers durchgeführte Donation.

www.musee-soulages-tourisme.fr

Ein Streifzug durch Rodez

Place de la Cité, Rue de Bonald, Rue Neuve, Place du Bourg, Place Foch … die Straßen und Plätze sind gesäumt von schönen Renaissancebauten und Bürgerhäusern (Hôtel Delauro, Hôtel d'Adhémar, Hôtel de Bonald, … ), hübschen Boutiquen und netten Cafés. In der anregenden Atmosphäre dieser Stadt lässt sich die Qualität der baulichen Details bewundern, einen Blick auf das schöne Sandsteingebäude des Bischofsitzes werfen, oder auf das seit zwei Jahrhunderten in einer ehemaligen Kartause in der Stadtmitte untergebrachte Nationalgestüt. Die Vitalität von Rodez ist an den Markttagen mittwochs und samstags ebenso zu spüren, wie in den belebten Brasserien und den Feinschmecker-Restaurants, deren Atmosphäre von der typischen Lebensfreude dieser Gegend bestimmt wird.

Der Riese des Aveyron…

Die moderne Autobahnbrücke über den Tarn, Viaduc de Millau, wurde als "Herausragende Sehenswürdigkeit in Midi-Pyrenäen" ausgezeichnet. Das 2004 eröffnete bautechnische Meisterwerk von Norman Foster zählt zu den längsten und höchsten Hängebrücken der Welt. Die schönste Art diese riesige Brückenkonstruktion von unten zu bewundern ist die Kahnfahrt mit einem Führer auf dem Tarn. Höhepunkt der Fahrt sind die Blicke auf das teilweise in den Fels gebaute Dorf Peyre und natürlich auf den mit 343 m weltweit höchsten Brückenpfeiler. Die Bootsführer verweisen zudem auf die Artenvielfalt am Ufer des Tarn, der hier den regionalen Naturpark Grands Causses im Süden des Departements Aveyron durchquert. Auch das Besucherzentrum unter der Brücke mit seinen Ausstellungen ist einen Halt wert.

Auf dem Jakobsweg… bis zu den Bastiden

Im Norden des Departements Aveyron versteckt sich ein bedeutender Ort der Christenheit, Conques, seit dem 12. Jahrhundert eine wichtige Etappe auf dem Jakobsweg nach Compostela. Die Abteikirche Sainte-Foy mit dem berühmten Tympanon wurde sogar ins UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen.
Villefranche de Rouergue
und Najac wiederum sind beispielhaft für die in Südwestfrankreich entstandenen Bastidenorte. Weiter südlich durchquert der Fluss Aveyron eine wilde spektakuläre Schlucht. Najac erhebt sich auf einem Felsvorsprung hoch über den wilden Schluchten des Aveyron. Diese Schluchten sind ein Paradies für Canyoning und Radfahrer.

 

Eine kleine Rundfahrt zu den mit Michelin-Sternen ausgezeichneten Chefköchen im Aveyron wird zum Hochgenuss für jeden Feinschmecker:
Sie beginnt in Rodez im Restaurant Goûts et Couleurs (Chefkoch: Jean-Luc Fau). Es folgt ein Sprung nach Conques in die Domaine de Cambelong (Chefkoch: Hervé Busset). Via Rodez geht es weiter zu den Aubrac-Höhen. Unterwegs empfiehlt sich ein Halt im Restaurant Belvédère (Chefkoch: Guillaume Viala) in Bozouls. Zum absoluten gastronomischen Höhepunkt wird unweigerlich Michel Bras in Laguiole, einer der wenigen Chefköche mit 3 Michelin-Sternen in Frankreich.

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