Normandie, Midi-Pyrenäen und Côte d'Azur setzen auf Radtourismus!

Published on 05 April 2013
  • © Vudoiseau copie

  • © Marc Lerouge

  • © Atout France/Maurice Subervie

  • © Atout France/Catherine Bibollet

  • © Atout France/PHOVOIR

  • © Atout France/PHOVOIR

Normandie, Midi-Pyrenäen und Côte d'Azur setzen auf Radtourismus!

Die Normandie per Fahrrad entdecken - 500 Kilometer Radwege im Grünen

In der Normandie wurden auf rund 500 Kilometern Radwanderwege im Grünen angelegt. Folgende neue Strecken ermöglichen es, das Fahrradfahren mit kulturellen und gastronomischen Entdeckungen der Normandie zu verbinden.

Die “wunderbare“ Strecke:

Diese Strecke startet in Paris und führt auf mehr als 200 Kilometern durch die Normandie bis zum „Wunder des Abendlandes“, dem Glaubensberg Mont-Saint-Michel.

Die “historische“ Strecke:

Dieser Radwanderweg beginnt an den Landungsstränden und endet am Mont-Saint-Michel; dabei wird Geschichtliches mit der schönen Natur der Normandie verbunden.

Grüne Straße: von London nach Paris:

Die „Avenue verte London-Paris“ verbindet London und Paris auf 406 Kilometern und führt dabei durch die Normandie. Insgesamt werden 8 französische Départements durchquert, darunter die normannischen Départements Eure und Seine-Maritime.

www.normandie-tourisme.fr/de.

Auf zwei Rädern durch Midi-Pyrenäen

Die größte Region Frankreichs ist aufgrund der ausgesprochenen Landschaftsvielfalt ein ideales Ziel für Fahrradtouristen: Hochgebirge, Täler und Schluchten, Karsthöhen und Hochflächen, Ebenen und sanfte Hügellandschaften. Ob auf gekennzeichneten Radstrecken und Radwegen, ob ausgedehnte Fahrradtour oder Tagesflug, Midi-Pyrenäen bieten unzählige Gelegenheiten für erlebnisreiche, gemütliche und sportliche Fahrradferien.

Reizvolle Fahrradtouren auf alten Treidelpfaden:

„Voies vertes“ sind speziell eingerichtete Radwege, die vorwiegend auf ehemaligen Bahntrassen oder Treidelpfaden verlaufen. Sie dürfen nur von Radfahrern, Wanderern, Joggern, Inline-Skatern oder Reitern benutzt werden.

Radweg Canal des Deux Mers:

Im 17. Jh. entwarf Pierre-Paul Riquet einen Wasserweg von Toulouse nach Sète, den Canal du Midi, der mittlerweile zum UNESCO-Welterbe gehört. Er wurde eineinhalb Jahrhunderte später durch den 1856 eingeweihten Garonne-Seitenkanal nördlich der Hauptstadt Midi-Pyrenäens fortgesetzt. Beide zusammen bilden den Canal des Deux Mers. Die nach ihm benannte „Voie verte“ führt entlang des historischen Wasserweges vom Mittelmeer zum Atlantik.  Auf dem ehemaligen Treidelpfad radelt es sich über 121 km bequem durch die Departements Haute-Garonne und Tarn-et-Garonne. Der Canal du Midi und der Garonne-Seitenkanal sind bei Radtouristen inzwischen sehr beliebt. Wasser, Schiffe und Schleusen sorgen immer wieder für Abwechslung und die hohen Platanen entlang des ehemaligen Treidelpfades bieten im Sommer ausreichend Schatten.

Südlich von Toulouse, der Canal du Midi:

Diese „Voie verte“ führt im Departement Haute-Garonne auf 47 km am Kanal entlang von Port-Lauragais bis ins Stadtzentrum von Toulouse. Der Radweg durchquert die südlichen Hügellandschaften des Lauragais-Gebietes mit Sonnenblumen- und Rapsfeldern. Dazwischen erheben sich Zypressen, Schirmpinien und Schlösser. Glockenmauern oder gotische Kirchtürme mit der typischen Toulouser Backstein-Architektur bilden den reizvollen Hintergrund zum grünen Band des Canal du Midi. Die Schleusen, wie die von Négra sind Teil der bemerkenswerten Geschichte des Canal du Midi.

Nördlich von Toulouse, der Garonne-Seitenkanal:

Im Hafenbecken Port de l‘Embouchure in Toulouse treffen sich der Canal du Midi und der Garonne-Seitenkanal. Ab hier setzt sich die „Voie verte“ am Kanal der Garonne auf 74 km bis Lamagistère an der Grenze zwischen den Departements Tarn-et-Garonne und Lot-et-Garonne fort. Die Strecke führt zunächst durch die Grünzonen im Stadtviertel Sesquières und die Dörfer im Norden von Toulouse. Ab der Departementsgrenze Tarn-et-Garonne geht es durch Montech mit dem Freizeithafen, Castelsarrasin und schließlich nach Moissac, das zu den herausragenden Sehenswürdigkeiten (Grands Sites) in Midi-Pyrenäen gehört. Besonders sehenswert ist die Abteikirche Saint-Pierre mit einem hervorragend erhaltenen, romanischen Kreuzgang aus dem 11. Jh.

Zu den bemerkenswerten Baumaßnahmen am Garonne-Seitenkanal gehört das Schiffshebewerk von Montech, das mit einem weltweit einzigartigen System den Höhenunterschied von 13 m überwindet und damit fünf Schleusen ersetzt. Weiterhin der Brückenkanal Cacor, der bei Moissac über den Tarn führt.

www.tourismus-midi-pyrenees.de

Die Côte d'Azur baut Radwege aus!

Eine Art, die bekannte Ferienregion neu zu (er)fahren, ist auf dem Fahrrad. Ob gemütliche Spazierfahrt mit der Familie entlang der Küste, genussvolle Streifzüge durch den neuen Naturpark „Préalpes“ bei Grasse oder mehrtägige Rennrad- bzw. Mountainbiketouren durch das Hinterland: Das Département Alpes-Maritimes hat das Fahrradfahren für sich entdeckt! Noch bis Ende des Jahres entstehen im Rahmen eines dreijährigen Programms neue Fahrradwege sowie Einkehrmöglichkeiten und Freizeitangebote direkt an der Strecke.

www.frenchriviera-tourism.com