Hotel "Plaza Athénée" - Wiedereröffnung nach Umbauarbeiten

Published on 15 September 2014
  • © Plaza Athénée - alle Rechte vorbehalten

  • Eingangsbereich des Restaurants Alain Ducasse

    Eingangsbereich des Restaurants Alain Ducasse

    © Pierre Monetta - alle Rechte vorbehalten

Hotel "Plaza Athénée" - Wiedereröffnung nach Umbauarbeiten 25 avenue Montaigne 75008 Paris fr

Adresse für Haute Couture

Das etwa hundertjährige Gebäude im Herzen von Paris verfügt als eines von nur wenigen 5*-Hotels in Frankreich über die exklusive Auszeichnung Palace. Vor allem unter amerikanischen und britischen Gästen erfreut sich das Plaza Athénée seit jeher großer Beliebtheit. Im Oktober 2013 musste das Hotel wegen Umbauarbeiten geschlossen werden, um vier angrenzende Gebäude an das bestehende Hotel anzuschließen - somit stand eine Vergrößerung um zusätzliche 5.500m² auf dem Programm. 

Das Plaza Athénée verfügt nun neben neuen Sälen auch über 14 zusätzliche Zimmer und Suiten, somit steigt die Gesamtzahl der Zimmer von 194 auf nunmehr 208.

Die Idee war, "den Geist des Hotels aufrecht zu erhalten und ihm zugleich neues Leben einzuhauchen, indem wir für mehr Licht im Gebäudeinneren sorgen", so die Direktion, die ebenso erwähnt, dass das Pariser Hotel in der Avenue Montaigne sich ab sofort als "Adresse für Haute Couture" positioniert.

Drei großzügige private Salons im Stil von Ballsälen wurden in den neuen Räumlichkeiten geschaffen. Außerdem wurden die Lobby und die Galerie überarbeitet und der Innenhof neu konzipiert.

Die Baustelle wurde Marie-José Pommereau, der Agentur Jouin-Menku und Bruno Moinard anvertraut.

Für den Designer Patrick Jouin, der "zum vierten Mal seit dem Jahr 2000" am Plaza arbeitet, besteht das finale Werk "aus einem klassischen Rumpf, der sich nicht verändert hat, der aber nun auch Modernität beinhaltet" und wo sich "die Vergangenheit, die Gegenwart und ein bisschen Zukunft" vermischen.

So wurden beispielsweise riesige Servierglocken im Eingangsbereich des Restaurants von Alain Ducasse installiert - ein augenzwinkernder Vergleich zu den kleineren Servierglocken, die im Restaurant zum Einsatz kommen. "Für die Herstellung benötigte ein Kunsthandwerker fast 3.500 Arbeitsstunden", präzisiert M. Jouin, "und direkt daneben finden Sie weiße Taschenhalter, die ich entworfen habe und die mit dem 3D-Drucker entstanden sind."

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