Erhaltung des naturellen und kulturellen Erbes in Frankreich

Published on 29 August 2013
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    Naturpark Camargue

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Erhaltung des naturellen und kulturellen Erbes in Frankreich fr

La France dispose d'un patrimoine culturel et naturel remarquable : la diversité des sites - châteaux, édifices religieux, villes fortifiées, parcs, jardins, forêts... - est exceptionnelle et bénéficie d'un fort pouvoir d'attractivité.

La biodiversité constitue notamment un atout fort dans l'hexagone : 4.500 espèces végétales autochtones ont été recensées, dont 943 sont menacées. La faune totalise 531 espèces animales : comme partout, ces écosystèmes sont fragilisés par notre mode de vie et la réduction des habitats naturels. 38 espèces sont ainsi "en danger" (dont 22 oiseaux et 9 mammifères, tels les chauve-souris).

Frankreich setzt auf nachhaltigen Tourismus, um sein Natur- und Kulturerbe bestmöglich zu schützen und zu erhalten. Daher wurden verschiedene Organisationen und Strukturen geschaffen, die Dank klar geregelter Schutzmaßnahmen die Erhaltung der Naturschönheiten und kulturellen Schätze Frankreichs ermöglichen.

Frankreichs geschützte Flächen beinhalten: 

Wandern

Frankreich verfügt über ein immenses Netz an Wanderwegen. Die Fernwanderwege GR® und GR de Pays® (GR steht hier für "Grande Route") erstrecken sich auf 65.000 km und die Spazier- und Wanderwege PR (Promenade et Randonnée) machen nochmal 115.000 km Wege aus. Mehr als 6000 ehrenamtliche Helfer der französischen Wandervereinigung sorgen dafür, dass dieses riesige Wegenetz stets gut gepflegt bleibt.

Waldgebiete in Frankreich

Mehr als 15 Millionen Hektar des französischen Staatsgebietes in Europa sind mit Wald bedeckt - das macht immerhin ein Viertel der Gesamtfläche Frankreichs! Dabei machen sich die unterschiedlichen Klimaeinflüsse deutlich bemerkbar (mediterran, ozeanisch, kontinental und Gebirgsklima). Von dieser enormen Waldfläche befinden sich 27% im Besitz des Staates und der Gemeinden und werden vom ONF (Office National des Forêts, nationales Forstbüro) verwaltet. Auch die private Forstwirtschaft kümmert sich um die Wälder und unterliegt dabei strengen Reglementierungen.

Vor allem im Süden von Frankreich besteht im Sommer während längerer Trockenperioden akute Waldbrandgefahr, was zu Vorsichts- und Schutzmaßnahmen geführt hat. Der Zutritt zu betroffenen Gebieten ist im Sommer beschränkt, darüber hinaus wird leicht entflammbare, trockene Vegetation entfernt und zerstörte Waldflächen werden geduldig wieder aufgeforstet. Eine eigens zuständige Forst-Feuerwehr besteht genauso wie eine Flotte an Flugzeugen, Wachposten, Helikopter und mobile Truppen, die zur Branderkennung- und -bekämpfung eingesetzt werden. Diese Investitionen haben sich als äußerst wertvoll erwiesen, denn die Zahl der Waldbrände konnte trotz steigender Sommertemperaturen über die letzten 5 Jahre konstant gehalten werden und hat sich im Lauf der letzten 20 Jahre sogar deutlich reduziert.

Internationale Organisationen

Auf europäischer Ebene wurde Natura 2000 im Jahr 1992 ins Leben gerufen, das ein ökologisches Netzwerk bildet. In Frankreich zählen dazu 1.700 Orte, die sich zum Ziel gesetzt haben, natürliche Habitate und deren Fauna und Flora zu schützen.

Auf internationaler Ebene spielt die UNESCO eine bedeutende Rolle in der Erhaltung des natürlichen und kulturellen Erbes. In Frankreich wurden 10 Orte als "Biosphärenreservate" ausgewiesen und 38 Sehenswürdigkeiten und Orte in die Liste des Welterbes aufgenommen.

Darüber hinaus hat sich eine Vielzahl an Organisationen dem Erhalt des kulturellen Erbes verschrieben, wie etwa verschiedenste Parks und Gärten oder auch die großen Sehenswürdigkeiten. Das Management all dieser Organisationen fördert nun gezielt den verantwortungsbewussten Umgang mit der Umwelt.

Plusieurs associations oeuvrent également en faveur de la préservation du patrimoine, notamment des parcs et jardins, ou de grands sites emblématiques, encourageant et accompagnant les gestionnaires de sites dans la mise en oeuvre d'une politique d'entretien respectueuse de l'environnement, um die Natur- und Kulturschätze Frankreichs auch für die nächsten Generationen zu bewahren.


Autor: Philippe Bardiau

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